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Brandschutzpläne helfen der Feuerwehr, sich im Falle eines Brandes in allen Arten von Gebäuden zu orientieren. Wichtige Informationen sind dabei die räumlichen Gegebenheiten des Gebäudes, sowie Gefahrenquellen wie brennbare oder giftige Stoffe. Das erste Ziel der Feuerwehr, ist alle im Gebäude befindlichen Personen zu evakuieren. Brandschutzpläne zeigen auch alle Erste-Hilfe- Einrichtungen im Gebäude. Die Evakuierung, Löschung und Rettungsmaßnahmen müssen auf dem schnellsten und sichersten Weg erfolgen. Besondere Bedeutung bekommen Brandschtzpläne bei Gebäuden, in denen viele Menschen arbeiten, in brandempfindlichen Gebäuden und in Gebäuden, in denen gefährliche Stoffe gelagert werden, oder die Löschwasserversorgung nicht ausreichend ist.

Für die angeführten Zwecke muss jeweils ein genauer Plan erstellt werden. Die Brandschutzpläne werden in Ein- bis Zweijahresabständen überprüft und gegebenenfalls aktualisiert. Bei baulichen Veränderungen eines Gebäudes müssen unverzüglich die Brandschutzpläne erneuert werden. Brandschutzpläne unterliegen strengen Normvorschriften. Aktuell findet die DIN 14095 Norm Anwendung. Brandschutzpläne werden auch Feuerwehrpläne genannt. Dieser Begriff hat sich im Baurecht durchgesetzt. Erstellt werden Feuerwehrpläne mittels einer CAD-Software.

 

Unterscheidung der Brandschutzpläne nach ihrer Verwendungsart

Flucht- und Rettungspläne

Flucht- und Rettungspläne werden in den Gebäuden angebracht und sind eine Orientierungshilfe für ortsunkundige Personen. Sie unterliegen der DIN 23601 Norm. Wichtig ist zu wissen, dass es immer einen ersten und einen zweiten Rettungsweg gibt. Es müssen alle Treppenräume, Ausgänge, Flure und Fenster eingezeichnet werden, die der Evakuation dienen. Die Sicherheitsfarben- und Zeichenlegende und die Form der Brandschutzpläne sind in der DIN 23601 festgelegt.

Diese Brandschutzpläne müssen übersichtlich gestaltet sein und immer lagerichtig in den Gebäuden aufgehängt werden. Die Fluchtpläne haben eine Mindestgröße von DIN A3 und sollten in einem Gebäudemaßstab von 1:100 angefertigt werden. Jede flüchtende Person muss sich mittels der Brandschutzpläne schnell orientieren können. Dazu müssen der Standort und die Sammelstelle auf dem Grundriss sofort erkennbar und auffindbar sein. Fluchtpläne zeigen auch alle Mittel zur Brandmeldung, wie Druckknopfmelder oder Telefone, und zur Brandbekämpfung, wie Feuerlöscher, Wandhydranten oder Löschdecken.

Häufige Probleme in der Umsetzung von Flucht- und Rettungsplänen
– Zu detailreich, damit unübersichtlich
– Falsche Ausrichtung
– Standort nicht erkennbar
– Fehlende Bekanntmachung
– Nicht aktuell
– Fehlende Übungen bei speziellen Fluchtwegen

Feuerwehr Geschosspläne

Diese Brandschutzpläne finden die Einsatzkräfte in der Brandmeldezentrale des jeweiligen Gebäudes. Er zeigt für jeden Stock separat alle notwendigen Informationen zu Lösch- und Evakuierungsmaßnahmen, genauso wie die Anfahrt und Umgebung. Brandmelder, Sprinkler und Rauchabzugsvorrichtungen sind im Geschossplan ebenfalls nach DIN gekennzeichnet. In Grün sind die horizontalen und vertikalen Rettungswege eingezeichnet.

Feuerwehr Übersichtsplan

Diese Feuerwehreinsatzpläne werden bei der Feuerwehr gelagert. Meistens sind sie digital am Computer erfasst, gleich wie der Flucht- und Rettungsplan und der Geschossplan. Dies hilft dabei die Brandschutzpläne nach Bedarf vervielfältigen zu können.
Übersichtspläne sind wichtig, um den schnellsten Anfahrtsweg, die nahegelegensten Hydranten und die Brandmeldezentrale des Gebäudes zu finden. Sie geben auch Aufschluss über die allgemeine Beschaffenheit der betroffenen Gebäude und des Umlandes, wie Nachbarn, Gewässer oder Straßen. Die Feuerwehrzufahrt muss eindeutig erkennbar sein. Besondere Gefahrenstellen sind mit dem entsprechenden Gefahrensymbol gekennzeichnet. Bei größeren Gebäudekomplexen werden zudem Ausschnittpläne angefertigt.
Feuerwehreinsatzpläne zeigen auch Schlüsseldepots, um auch verschlossene Räume evakuieren oder löschen zu können. Fernwärme-, Wasser- und Gasanschlüsse sind ebenfalls Teile des Übersichtsplans. Diese sind außerdem im jeweiligen Geschossplan enthalten.

Feuerwehr Laufkarten

Feuerwehr Laufkarten geben der Feuerwehr eine detaillierte Beschreibung der Wege durch das Gebäude. In flächenstarken Gebäuden gibt es mehrere Abschnitte, die in Meldegruppen unterteilt sind. Die Feuerwehr muss genau wissen, wo sich der Rauch- und Brandmelder befindet, der ausgelöst hat. Das sehen die Einsatzkräfte auf dem Informationstableau in der Brandmeldezentrale. Um den ausgelösten Melder un den Weg zu diesem zu finden, findet die Feuerwehrlaufkarte Verwendung. So kann der Brandherd schnell gefunden und bekämpft werden. Außerdem befinden sich die Wege zu den ortsfesten Löschanlagen auf diesen Laufkarten.

Auf der Feuerwehrlaufkarte dargestellt ist der Grundriss des Gebäudes, auf dem die Fußwege aufgezeichnet sind. Auf der Rückseite befindet sich der Detailplan, um den Brandort genau lokalisieren zu können, sowie der Name des Meldebereiches und die räumliche Zuordnung der Melder. Es gibt für jede Meldegruppe jeweils eine Feuerwehrlaufkarte, die, wenn sie den kürzesten Weg beschreibt, Leben retten kann. Sie wird, wie Geschoss- und Übersichtspläne, nach der DIN 14095 Norm erstellt.

Brandschutzübungen und Brandschutzordnung Teil A, B & C

Damit für die höchstmögliche Sicherheit im Brandfall gesorgt ist, bedarf es einer Einweisung der im Gebäude befindlichen Personen. Dazu dienen Brandschutzübungen, die in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden müssen. Die Brandschutzordnung dient hierbei zur Orientierung. Sie wird in Teil A, Teil B und Teil C unterteilt und hilft dabei, Brandschutzpläne zu verstehen, besondere Gegebenheiten zu erkennen und die Sicherheit im Ernstfall zu erhöhen. In allen Teilen wird darauf hingewiesen, den Brand zu melden und sich so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen. Hierzu dienen die Notausgangleuchten und die angeschlagenen Brandschutzpläne. Im Brandschutzordnung Teil A werden allgemeine Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln im Ernstfall geklärt. Dieser Teil wird zumeist im A4 Format im Gebäude aufgehängt – oder direkt mit auf den Fluchtplänen dargestellt. Der Brandschutzordnung Teil B spricht vor allem die im Gebäude arbeitenden Personen an. Darin geht es um die Verhinderung von Brand- und Rauchausbreitung, Freihaltung von Flucht- und Rettungswegen und Regeln zum Verhalten im Brandfall. Dieser Teil wird nicht angeschlagen, sondern an die Mitarbeiter verteilt. Der Brandschutzordnung Teil C ist für die Brandschutzbeauftragten, Sicherheitsbeauftragen, Brandschutzwarte etc. die in den Betrieben tätig sind. Es wird geklärt, welche vorbeugenden Brandschutzmaßnahmen durchzuführen sind. Brandschutzordnung Teil B und Brandschutzordnung Teil C sind somit firmeninterne Unterlagen, die nicht für jede im Gebäude befindliche Person zugänglich sind.

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